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A dream come true

Als Kind habe ich zu Geburtstagen und Weihnachten Geschichten verschenkt. Darauf folgte eine Phase von fiktiven royalen Klatschspaltenartikeln und ein unvollendeter Roman, der stark an die Serie "California Clan" erinnerte. Ich wurde erwachsen und meine Schreiblust blieb. Mehr noch, ich habe sie sogar vererbt. In den letzten Jahren entdeckte ich die Bloggerei. Erst passiv als Leserin, dann, nach einem Mutanfall, auch aktiv. Und jetzt, mitten im Leben, erfüllt sich ein Kindheitstraum: Im August erscheint mein erstes Buch "Stroh zu Gold - Entdecken was mein Leben wertvoll macht". 

 

 

Es fühlt sich noch ziemlich unwirklich an. Aber Stück für Stück bekommt das Projekt ein Gesicht. Erst gab es "Stroh zu Gold" nur in meinem PC. Ich glaube, so oft habe ich das letzte Mal daran gesessen, als ich vor über zehn Jahren mit dem Unterrichten begann und mich in jeder freien Minute Arbeitsblättern und Stoffverteilungsplänen widmete. Dieses Mal habe ich sogar einen Computer verschlissen. Naja, er war einfach alt und ich habe keinerlei Rücksicht darauf genommen, ihm keinen Sitzplatz angeboten und keinen Mittagsschlaf gegönnt, bis er beleidigt war und streikte. Es ist eine echte Herausforderung, mit einem fast fertigen Buchprojekt in einen neuen PC umzuziehen. Plötzlich stimmten weder Formatierung noch Fußzeilen. Gott sei Dank habe ich einen computeraffinen Mann und eine Lektorin mit guten Nerven. Jetzt ist es also fast geschafft. 

 

 

Ein bisschen erinnert mich das Buchprojekt daran, wie es ist, ein Kind zu bekommen. Am Anfang steht der Wunsch, dann das Warten, Hoffen und die unbändige Freude, wenn sich die Hoffnung erfüllt. Jetzt folgen Gefühlstaumel und Hormonschwankungen, ein Auf und Ab. Am Ende wird es beschwerlich, aber der große Tag steht kurz bevor. Bis man das Baby schließlich glücklich und erschöpft in den Händen hält, hat man einiges geleistet. Meistens auch der dazugehörige Partner. An meinem "Buch-Baby" haben viele Menschen Anteil, für die ich wahnsinnig dankbar bin. Meine Familie allen voran. Wobei die Mädels nicht böse waren, wenn ich die Zeit übers Schreiben vergaß und mal wieder Pizza bestellt wurde. Ich habe mich über jede einzelne liebe Nachfrage von Freunden und Bekannten gefreut und eure Gebetsunterstützung wirklich gespürt. Zuletzt ließ sich noch eine Freundin als sehr spontane Testleserin gewinnen und das, obwohl zwei von drei Kindern krank waren. D A N K E !

 

 

 

 

 

 

 

Der schönste Moment: Das Baby endlich im Arm halten. 

 

Das Buch hat vom Verlag ein wunderschönes Cover bekommen. Inzwischen kann man es sogar schon beim Neukirchener Verlag, über Amazon, buecher.de und wie sie alle heißen vorbestellen. Es erscheint voraussichtlich am 12. August. Ich hoffe so sehr, dass es euch zum Segen wird. Ich erzähle viel Persönliches, es geht aber auch immer wieder um euch, die Leser/innen. Darum, wie ihr euch auf die Suche machen könnt, die goldenen Fäden in eurem Lebensteppich zu finden und zu entdecken, dass Gott selbst aus unscheinbarem Stroh Gold machen kann. 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Dorothee (Montag, 13 Mai 2019 11:45)

    Liebe Nicole, ich freu mich riesig für dich und erhoffe mir von deinem Buch Hilfestellung. Ich bin 60 Jahre alt und möchte nicht aufgeben. Im Moment stecke ich in einer schwierigen beruflichen Phase. Habe drei besondere jetzt Erwachsene Söhne. Seit der jüngste ins FSJ gegangen ist mache ich Schulbegleitung von einem Jungen mit ADS (da habe ich Erfahrung durch einen Sohn). Im Moment habe ich Probleme von der Institution, die mich angestellt hat und bei meinem Schüler nicht alles so klappt. Ich finde er ist es wert, dass ich ihn begleite. Dir viel Erfolg beim Einführen deines Buches. Grüße Dorothee

  • #2

    Mutti (Montag, 13 Mai 2019 12:38)

    Liebe Nici,
    wir alle fiebern mit dir und hoffen, dass für dich dein Traum so in Erfüllung geht, wie du es dir vorstellst.
    Du hast schon immer, wenn du Zettel und Stift in der Nähe hattest, ganz entzückende Geschichten geschrieben. Die allermeisten haben wir aufgehoben. Auch Dankesbriefe an die (damals noch im "Westen" lebende) Omi , dass die "Schokolade schon in deinem Bauch ist".
    Toll finde ich auch, dass du Resonanz von einer Dame der nicht mehr ganz so jungen Generation bekommst. Ich hoffe, dass Dorothee die Hilfe beim lesen bekommt, die sie sucht.
    Was soll ich sagen- mach weiter so